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Die Ursprünge von Clessé liegen wahrscheinlich im Römischen wie ihr lateinischer Name "Classiacus" bezeugt, der vom ersten Besitzer des Ortes stammt: Classius. Bis heute sind zahlreiche Relikte erhalten geblieben, die von der Bedeutung dieser Epoche zeugen: Fragmente überlappender römischer Ziegel, die in den "Sandines" der Mauer Claude Berthoud gefunden wurden, halbkreisförmige Überreste von Brunnen und Fundamenten auf der Weinanbaufläche "Lacroze" am Bergkamm "Berthoud", an zwei Orten kastenförmige Gräber mit östlicher Ausrichtung, mit Platten bedeckt, bei Teppes–Malmont freigelegte Schädel und Skelettteile, nahe der Römerstraße, die in Clessé noch an der "Les Justices" genannten Stelle besonders gut zu sehen ist, da hier das Pflaster noch erhalten geblieben ist.
Die berühmte und rustikale Kirche im Dorf Clessé, ein beliebter Haltepunkt auf der Route der romanischen Kirchen, wird von ihrem zierlichen, gut proportionierten, achteckigen Turm gekrönt, der mit den für die Dächer dieser Region typischen schönen glasierten Ziegeln verziert ist. Die Fassade, die Innengestaltung und der Glockenturm stammen aus dem 11. Jahrhundert bzw., was den Turm betrifft, teilweise vom Anfang des 12. Jahrhunderts. Lombardische Arkaturen verzieren die Fassade. In naiver Kunst skulptierte Köpfe finden sich auf den Kragsteinen, die den Rand des Lavadaches stützen. An der Südseite befindet sich eine in den Stein gehauene Schlange genau oberhalb eines der Fenster des Glockenturms. Die Kirche, die ein typisches Exemplar der normannischen Architektur darstellt und von Cluny inspiriert wurde, ist denkmalgeschützt.
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